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Neuling79 Mitglied

Anmeldungsdatum: 10.02.2009 Beiträge: 87 Wohnort: Bielefeld
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Verfasst am: 30.04.2009, 11:00 Titel: Re: Neues "altes" Becken |
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Huhu,
ja die difformis habe ich bei mir auch drin u ich finde die Form u das Aussehen einfach toll sieht aus wie ein Stern...
Also 30cm hoch da sollte dein Licht auf alle Fälle ausreichen...meins ist 40 hoch... Aber wie gesagt ich bin nicht der Experte im Licht...
Die Muschelblumen habe ich jetzt auch, meine vorherigen Schwimmpflanzen waren alle verlaust u deshalb hab ich sie runter genommen...ich hoffe die Muschelblumen bleiben sauber denn die sind wirklich sehr schön! Die langen Wurzeln find ich lustig... aber bei mir versteckt sich niemand darunter...
Naja bin auch am überlegen eine Sorte Fisch wieder raus zu nehmen da die mir einfach zuviel durchs Becken zicken, da jagt einer den anderen u meine Rotköpfe sitzen nur noch in einer Ecke u fühlen sich nicht wohl..darauf hab ich ehrlich keine Lust... Naja sorry vom Thema abgewichen...
Naja ich hab auch Sand u viel oder starkes Licht aber bei mir ist nix mit Blaualgen zu sehen ich weiß nicht ob man der Aussage glauben schenken kann... Aber das was Guenni schreibt mit Sonnenlicht das glaube ich schon eher... Deswegen hab ich bei meinem Becken wenn die Sonne ins Zimmer scheint immer Decke drüber das ja keine Algen kommen...
U Danke für die zukünftigen Bilder freu mich schon... _________________ LG
sagt Julia |
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Äquator Mitglied

Anmeldungsdatum: 26.02.2009 Beiträge: 672 Wohnort: Düsseldorf
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Verfasst am: 30.04.2009, 11:46 Titel: |
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Hallo Julia, hallo Guenni,
mit dem Sonnenlicht stimme ich mit dir und Guenni überein.
@ Guenni: schön von dir zu hören!
In meiner alten Wohnung schien auch die Sonne am Nachmittag ca. 1-2 Stunden auf das Aquarium- der Einfallswinkel des Lichts traf genau auf die Grenze zwischen Kies und Wasser an der Frontseite des AQ. Genau dort bildete sich auch einer der Blaualgenherde. Extremer Blaualgenbefall war an der Frontscheibe an den Stellen zu sichten, die eine nicht so gute Wasserbewegung hatten, also hinbter der kleinen Wurzel und zwischen den größeren Steinen wars an der Frontscheibe besonders extrem. Als ich Steine und Wurzel entfernt habe und die Wasserbewegung etwas besser wurde, wurden auch die Blaualgen an den Stellen weniger.
Rollos, die ich Nachmittags herunterließ (Holzjalousien im Zimmer), verbesserten die Problematik meinem Empfinden nach nicht, da sie zu wenig Licht abhielten.
Auch die Kiesblende aus schwarzer Pappe, die ich an der Frontscheibe befestigte, dämmten die Blaualgen nur marginal ein.
Ich denke, dass mein Blaualgenbefall ein Resultat aus der Kombination direktes Tageslicht auf das AQ, längere Tageslichtzeit (Winter auf Frühling), zu wenige schnellwachsende Pflanzen, hoher Nährstoffeintrag durch falsche Fütterung (zu Beginn viel zu viel Trockenfutter), zu wenig Düngung und CO2 und der Beleuchtungsumstellung war.
Der Tropfen der das Fass dann zum überlaufen brachte, war meiner Meinung nach dann die Kombination aus längerer Tageslichtzeit (Frühling) und das direkte Sonnenlicht auf das Fenster und dem AQ im Wohnzimmer und die Beleuchtungsumstellung!!
Es stand auf einmal überproportional viel Licht zur Verfügung- die Pflanzen stellten erstmal ihren Wuchs ein (Lichtumstellung)- keine oder kaum Nährstoffzehrung- Algen- aus Angst, noch mehr Algen zu bekommen erstmal unregelmäßig und weniger gedüngt- kein Pflanzenwuchs- dann kippte alles.
An seinem jetzigen Standort bekommt das AQ kein direktes Sonnenlicht ab und die Sonne steht den ganzen Tag auf der anderen Seit des Hauses.
Viele Grüße
Martin
EDIT:
Nachtrag- bevor ich die ersten Cyanos entdecken konnte, waren die normalen Algen (Pinsel- und Bartalgen) auf dem Vormarsch. Gibts da vielleicht einen Zusammenhang oder läßt sich das nicht Verallgemeinern? |
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Frank Mitglied

Anmeldungsdatum: 01.05.2007 Beiträge: 1495
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Verfasst am: 02.05.2009, 12:56 Titel: Re: AQ- umgestellt auf Sand und neu bepflanzt |
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Hallo Martin!
| Äquator hat Folgendes geschrieben: |
Über ein Feedback würde ich mich freuen!
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Sollst du bekommen: sieht viel ansprechender aus als vorher. Der Sand macht optisch auch mehr her als diese groben Kiesklunker vorher.
Ich würde aber noch als Abwechslung und optischen Kontrast eine oder zwei mittelgroße Rosettenpflanzen einsetzen, sonst sieht das zu "stängelig" aus.
Die Gattung Echinodorus bietet da doch einige gut geeignete, mittelgroße Arten.
Bei Interesse: ich muss am Wochenende in einigen Becken gärtnern und hätte 2 Echinodorus "kleiner Bär" übrig, die würden z.B. prima passen.
| Äquator hat Folgendes geschrieben: |
Ich denke, dass 2x 15W für das Becken und die Bepflanzung mehr als ausreichend sind (ca. 0,5W/ liter).
In einem anderen Forum hat ein erfahrenerer User (?) bei einer anderen, ähnlichen Konstellation Licht/Beckengröße von "möglicherweise etwas oversized" geschrieben... |
In Foren wird viel geschrieben, wenn der Tag lang ist. Besonders gern wird über Erfahrungen geschlaumeiert, die man selbst nie gemacht hat...
Ich halte die Beleuchtung für genau richtig. Die Reflektoren würde ich aber erstmal nicht wieder installieren, denn dann ist es wohl doch arg viel Licht.
| Äquator hat Folgendes geschrieben: |
| Gibts zuviel Licht? |
Kommt erstmal auf die Pflanzen an. Nicht alle mögen starkes Licht.
Ansonsten: http://www.hereinspaziert.de/Mythen/Beleuchtungsstaerke.htm
Zu stark ist deine Beleuchtung aber nicht, eher genau richtig.
Starklichtbecken (> 1W/l) sind aber schwerer zu händeln als "normal" beleuchtete.
| Äquator hat Folgendes geschrieben: |
Ach ja, bei meiner Blaualgenrecherche im Netz und in div. anderen Foren bin ich des öfteren über Behauptungen und/ oder Erfahrungen gestolpert, dass die Kombination von feinem Bodengrund und starker Beleuchtung förderlich für das gedeihen von Blaualgen sein kann.
Ist da was dran? |
Bei meiner Blaualgenrecherche vor einiger Zeit bin ich uach über die tollsten Sachen gestolpert. Einer sagt hüh, der andere hott.
Jeder meint irgendwas zu wissen, aber wirklich weiß niemand nichts Genaues.
Mag aber auch daran liegen, dass es unterschiedliche Arten von Blaualgen gibt und man nichts pauschalisieren kann.
Bei einem unserer Zoohändler kann man auch was Interessantes beobachten. In dessen Verlaufsbecken befinden sich keine Innenfilter, sondern die Becken werden über ein externes Filterbecken gefiltert. Genauer sind es immer jeweils "Blöcke" mit 6 Becken, die über einen gemeinsamen externen Filter laufen.
In einem dieser "Blöcke" passiert was Interessantes: 4 der Becken sind blaualgenfrei (oder besser gesagt man sieht keine), in den anderen beiden wachsen Blaualgen. Aber nicht nur ein paar wenige, sondern richtig fett.
Eingerichtet sind diese 6 Becken alle sehr ähnlich (gleicher Bodengrund, ein paar Wurzeln/Steine und ein paar wenige Pflanzen). Auch der Besatz/Fischmenge darin ist ähnlich (Salmler, Bärblinge, Panzerwelse).
Wenn nun aber ein Stein voll mit Blaualgen in eins der blaualgenfreien Becken gelegt wird, sind die Blaualgen innerhalb von einem Tag vom Stein verschwunden, und das Becken bleibt weiterhin auch (optisch) blaualgenfrei.
Spirulina ist übrigens auch ne Blaualge, und die geben viele freiwillig ins Aqaurium.
| Äquator hat Folgendes geschrieben: |
| Der Tropfen der das Fass dann zum überlaufen brachte, war meiner Meinung nach dann die Kombination aus längerer Tageslichtzeit (Frühling) und das direkte Sonnenlicht auf das Fenster und dem AQ im Wohnzimmer und die Beleuchtungsumstellung!! |
Blaualagen gehören ja mit zu den ältesten Lebensformen überhaupt auf diesem Planeten.
Ich gehe mal davon aus, dass es in jedem Aquarium Blaualgen gibt. Man sieht sie nur nicht immer.
Die Ursache dafür, dass es in deinem "alten" Aqaurium zu einer Massenvermehrung kam, war wohl die Tatsache, dass du denen gute Bedingungen gemacht hast. Die veränderte, stärkere Beleuchtung kann da durchaus der Punkt auf dem i gewesen sein.
Das bedeutet nun aber nicht, dass die Blaualagen mit gleicher Beleuchtung im gleichen Becken, aber mit anderer Einrichtung, Düngung etc. (=andere Bedingungen) wiederkommen müssen. _________________ Viele Grüße,
Frank |
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Äquator Mitglied

Anmeldungsdatum: 26.02.2009 Beiträge: 672 Wohnort: Düsseldorf
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Verfasst am: 02.05.2009, 22:58 Titel: |
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Hallo Frank,
danke für deine ausführliches Feedback!
Du hast Recht: es sieht wirklich etwas "stängelig" aus. Habe mir gerade mal Bilder der Echinodorus "Großer Bär" angeschaut: die gefällt mir und ich denke auch, dass sie optisch gut passen würden- allerdings weiß ich nicht, ob sie für mein Becken nicht doch etwas zu groß werden... (habe im Aquarienpflanzenatlas gelesen, dass die Blätter bis 30cm lang werden können)?!
Was denkst du?
| Zitat: |
| Die Reflektoren würde ich aber erstmal nicht wieder installieren, denn dann ist es wohl doch arg viel Licht. |
Das denke ich auch, deswegen bleiben die Reflektoren draußen.
| Zitat: |
Jeder meint irgendwas zu wissen, aber wirklich weiß niemand nichts Genaues.
Mag aber auch daran liegen, dass es unterschiedliche Arten von Blaualgen gibt und man nichts pauschalisieren kann. |
Ja, das macht die Sache ja auch so schwer... man stochert bei der Bekämpfung so ziemlich im Dunkeln und muss viel ausprobieren; da fehlt unerfahrenen Aquarianern wie mir auch eine gewisse "abgebrütheit" und ich bin froh, wenn ich mich austauschen kann- auch wenns keine Patentrezepte zu geben scheint.
| Zitat: |
| Das bedeutet nun aber nicht, dass die Blaualagen mit gleicher Beleuchtung im gleichen Becken, aber mit anderer Einrichtung, Düngung etc. (=andere Bedingungen) wiederkommen müssen. |
Das hoffe ich auch...
Viele Grüße
Martin |
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Frank Mitglied

Anmeldungsdatum: 01.05.2007 Beiträge: 1495
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Verfasst am: 03.05.2009, 11:49 Titel: |
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Moin Martin!
| Äquator hat Folgendes geschrieben: |
Habe mir gerade mal Bilder der Echinodorus "Großer Bär" angeschaut: die gefällt mir und ich denke auch, dass sie optisch gut passen würden- allerdings weiß ich nicht, ob sie für mein Becken nicht doch etwas zu groß werden... (habe im Aquarienpflanzenatlas gelesen, dass die Blätter bis 30cm lang werden können)?!
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Warum schaust du denn nach großen Bären, wenn ich kleine meine?
Die hier: http://www.wolfgang-ise.de/echinodoren/galerie/echino_sorten/e_kleinerbaer.htm
Die wäre doch mit einer Wuchshöhe von 20-30 cm die ideale Solitärpflanze für dein Aquarium. Eine sollte da aber reichen, mit zweien wird es wohl doch zu viel.
1-2 Ableger von Echinodorus maculatus kann ich zusätzlich noch anbieten, die werden ca. 10-15 cm groß: http://www.flowgrow.de/pflanzen/Echinodorus-maculatus-E-schlueteri-88.html
Sind beides gut wüchsige und "einfache" Pflanzen. _________________ Viele Grüße,
Frank |
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Äquator Mitglied

Anmeldungsdatum: 26.02.2009 Beiträge: 672 Wohnort: Düsseldorf
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Verfasst am: 03.05.2009, 18:46 Titel: Große und kleine Bären |
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Hallo Frank,
| Zitat: |
Warum schaust du denn nach großen Bären, wenn ich kleine meine?
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...das frage ich mich auch...
Der "kleine Bär" gefällt auch und hat die richtige Dimemsion für mein Becken!
Der würde sich auf Grund der Färbung bestimmt gut im Vorder- bzw. Mittelgrund vor den Hygrophila machen, denke ich.
Die Maculatus finde ich auch sehr schön, zB als Kontrast zu Rotala Indica/ Roundifolia- vor denen gibts nämlich noch ne freie Fläche.
Zum Tausch kann ich dir, denke ich, leider nicht viel bieten- du wirst wohl alles an Pflanzen haben, was ich auch habe ( "außergewöhnliche" oder seltene Pflanzen habe ich leider nicht)... ich könnte dir eine Anubias barteri var. nana "gold" anbieten, die habe ich nämlich zuviel. Das wärs dann aber schon...
Porto und Verpackung übernehme natürlich ich.
Viele Grüße
Martin |
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Frank Mitglied

Anmeldungsdatum: 01.05.2007 Beiträge: 1495
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Verfasst am: 03.05.2009, 20:40 Titel: |
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Hallo Martin!
Hast ne PN  _________________ Viele Grüße,
Frank |
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Äquator Mitglied

Anmeldungsdatum: 26.02.2009 Beiträge: 672 Wohnort: Düsseldorf
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Verfasst am: 07.05.2009, 14:21 Titel: Entwicklung des Beckens |
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Hallo liebe Leute,
ein kleines Update zur Entwicklung meines 60er Beckens nach Bodengrundwechsel und neuer Bepflanzung...
Die Pflanzen scheinen sich gut zu entwickeln:
die Ludwigia glandulosa musste ich sogar gestern schon zurückschneiden!
Auch habe ich eine größere Schneckenpopulation von einigen Blasenschnecken und Posthornschnecken (bin mir nich sicher ob es wirklich Posthörner sind, sind noch sehr winzig) ausmachen können.
Sind wohl über die neuen Pflanzen ins Becken gekommen.
Stört mich nicht- nach meiner Recherche sind es ohnehin Schnecken, die sich wohl eher nicht an den Pflanzen vergreifen sollen... und die ganze Schneckenhysterie ("Hilfe- ich habe Schnecken... die sind so eklig...") kann ich eh nicht verstehen... und gegen algenfressende Schnecken habe ich sowieso keinerlei Einwände Außerdem habe ich vor, Turmdeckelschnecken einzusetzen, da sie den Sandboden lockern und für den Eintrag von Nährstoffen in den Bodengrund sorgen.
Zusätzlich habe ich gestern den "kleinen Bären" gepflanzt und eine zweite Echinodorus (wie die heißt, kann ich leider nicht 100% sagen aber vielleicht hilft Frank mir ja nochmal auf die Sprünge...).
Mit Solitärpflanzen habe ich keine Erfahrung (noch nie gehabt), deshalb bin ich auf Rückmeldung gespannt, ob die Pflanzen an "richtiger" Stelle positioniert sind (goldener Schnitt) und auch genug Platz zur Entfaltung haben.
Hier die Bilder:
http://www.mein-aquarium.com/board/album_page.php?pic_id=281
http://www.mein-aquarium.com/board/album_page.php?pic_id=282
http://www.mein-aquarium.com/board/album_page.php?pic_id=283
Algenwachstum ist in dem Becken vorhanden, vor allem an der Rückscheibe. Meines erachtens handelt es sich um Fadenalgen. Die sind in den ersten 3 oder 4 Tagen gewachsen. Allerdings KEIN Vergleich zu der Fadenalgenpopulation im vorherigen Becken. Sieht meines erachtens auch recht hübsch aus... dürfen bleiben!
Auf Lysimachia nummularia wachsen an den unteren Blättern dunkelgrüne Algen, glaube das sind Polster einer Rotalgenart- stören dort auch nicht- dürfen auch bleiben!
Blaualgen konnte ich bisher nicht finden!
Zur Düngung mit Easy Carbo und ProFito:
Den Pflanzen hats bisher nicht geschadet, aber mich würde trotzdem mal interessieren, was da genau für Bestandteile drin sind- ist auf der Packung nämlich nicht angegeben. Ich dünge beide Dünger täglich, Easy Carbo nach Anleitung und ProFito 1/7 der Wochendosis.
Habe in den letzten Tagen öfters mal die Eisenwerte gemessen (vor und nach der Düngung) und es hat sich herausgestellt, dass Fe nur KURZ nach der Düngung (ca. 2-3 Stunden) nachweisbar (0,1 mg/l) war. Wird Fe wirklich so schnell von den Pflanzen aufgenommen oder wird das in meinem Filter durch die Bakterien so verändert, dass es nicht mehr nachgewiesen werden kann oder wird das Fe im Filter ausgefällt?
...oder ist tatsächlich in ProFito kein Fe (warum der dann "Dünger extra komplett" heißt ist mir dann ein Rätsel...).
Wie soll ich da weiter vorgehen? Mehr ProFito am Tag dosieren oder reicht die bisherige Menge trotzdem aus?
Der Besatz ist immer noch im Qurantäne- bzw. Pflanzenbecken, zieht am Samstag aber definitiv ins 60er Becken um, da habe ich Zeit, muss das Becken nämlich ausräumen, da meine Neons sich nur ungerne käschern lassen ...
Viele Grüße
Martin |
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Frank Mitglied

Anmeldungsdatum: 01.05.2007 Beiträge: 1495
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Verfasst am: 07.05.2009, 18:41 Titel: Re: Entwicklung des Beckens |
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Hallo Martin!
| Äquator hat Folgendes geschrieben: |
Zusätzlich habe ich gestern den "kleinen Bären" gepflanzt und eine zweite Echinodorus (wie die heißt, kann ich leider nicht 100% sagen aber vielleicht hilft Frank mir ja nochmal auf die Sprünge...).
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Rechts vorn ist Echinodorus maculatus (ehemals E. schlueteri)
Die andere (der Winzling mit den paar kleinen Blättchen) ist entweder E. cordifolius mini oder E. Harbich.
| Äquator hat Folgendes geschrieben: |
Zur Düngung mit Easy Carbo und ProFito:
Den Pflanzen hats bisher nicht geschadet, aber mich würde trotzdem mal interessieren, was da genau für Bestandteile drin sind- ist auf der Packung nämlich nicht angegeben. |
Zum Profito: http://www.easylife.nl/deutsch/index.html?id=40 (siehe rechte Spalte, leider aber keine Mengenangaben)
Im Easy Carbo ist allem Anschein nach Glutaraldehyd enthalten und deshalb nicht unumstritten.
Hier kannst du bei Eisen u.a. ProFito auswählen und bkommst dann unten Eisen und Kalium ausgerechnet: http://www.flowgrow.de/growcalc.php
Irgendwo muss es wohl doch Mengenangaben geben. Auf meinem steht diesbezüglich aber auch nichts drauf.
| Äquator hat Folgendes geschrieben: |
| Habe in den letzten Tagen öfters mal die Eisenwerte gemessen (vor und nach der Düngung) und es hat sich herausgestellt, dass Fe nur KURZ nach der Düngung (ca. 2-3 Stunden) nachweisbar (0,1 mg/l) war. Wird Fe wirklich so schnell von den Pflanzen aufgenommen oder wird das in meinem Filter durch die Bakterien so verändert, dass es nicht mehr nachgewiesen werden kann oder wird das Fe im Filter ausgefällt? |
Sowohl als auch.
Die Angaben der Hersteller sind ja auch nur Richtwerte. Die tatsächlich notwendige Dosis ist von Aquarium zu Aquarium unterschiedlich.
Viele (schnell wachsende) Pflanzen + viel Licht + CO2 = hoher Nährstoffbedarf
Ich dünge immer nach dem WW die volle Dosis fürs Aquarium und dann weiterhin die Tagesdosis.
Lass dich aber nicht zu sehr von Messwerten ablenken. Wer viel misst, misst Mist...
Der beste Test ist kostenlos: deine Augen
Wenn alles gut wächst, stimmt die Düngung und dann passt das schon alles. _________________ Viele Grüße,
Frank |
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Äquator Mitglied

Anmeldungsdatum: 26.02.2009 Beiträge: 672 Wohnort: Düsseldorf
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Verfasst am: 07.05.2009, 23:53 Titel: |
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Hallo Frank,
danke für deine Antwort.
Warum EasyCarbo so umstritten ist, ist mir nun klar... "Glutaraldehyd ist vor allem für Wasserorganismen stark giftig."- leider steht das nicht in der Gebrauchsanleitung sondern bei Wikipedia... Krass! Nun gut: die Dosis macht das Gift. Jetzt verstehe ich auch, warum der Hersteller in der Gebrauchsanleitung vor einer Überdosierung warnt... gibt einem irgendwie zu denken... und ich bin verwundert, dass dieser Hersteller da keine genauen Inhaltsangaben deklarieren muss: sogar auf meinem Blumendünger steht, was in welcher Menge drinnen ist- habe gerade nachgeschaut!
Viele Grüße
Martin |
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Frank Mitglied

Anmeldungsdatum: 01.05.2007 Beiträge: 1495
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Verfasst am: 08.05.2009, 10:18 Titel: |
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Hallo Martin!
Ja, leider findet man bei vielen Aquaristik-Düngern keine Mengenangaben. Früher waren bei vielen nicht mal die Inhaltsstoffe angegeben...
(Mir bekannte) Dünger mit Mengenangaben:
Drak-Dünger (auf den jeweiligen Dünger klicken, zu den Mengenangaben dann auf "nächste Seite")
Fermendo
Asces-Eisenvolldünger
Dennerle neuerdings auch [url]http://dennerle.eu
/de/index.php?option=com_wrapper&view=wrapper&Itemid=226[/url] (Aquaristik -> Pflanzenpflege). Ob das auch auf den Verpackungen steht, weiß ich nicht. Kaufe ich nicht, da zu teuer.
Zum EasyCarbo bzw. Glutaraldehyd ist dieser Thread ganz interessant: http://www.aquaristikimdetail.de/wbb-3/index.php?page=Thread&threadID=20482&pageNo=1&highlight=Glutaraldehyd (siehe Beiträge 10-18 ) _________________ Viele Grüße,
Frank |
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Äquator Mitglied

Anmeldungsdatum: 26.02.2009 Beiträge: 672 Wohnort: Düsseldorf
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Verfasst am: 09.05.2009, 01:16 Titel: |
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Hallo Frank,
leider bin ich kein Biochemiker... aber wenn ich die Diskussion um EasyCarbo richtig verstehe, wird ein Polymer des Glutaraldehyd, "getarnt" bzw. "maskiert" als Photosyntheseprodukt der Pflanze, in die Pflanzenzelle eingeschleust und mit Hilfe von Enzymen in verfügbaren Kohlenstoff für die Pflanze "abgebaut" ... dieses Polymer selber ist nicht giftig, sondern "Reste" von freiem Glutaraldehyd, die sich in EasyCarbo befinden...
na, da bin ich aber beruhigt...
...wenn sich mit einer Dosis von 5ml EC auf 25l Wasser dutzende von Planarien Problemlos töten lassen und Schneckenegel sofort ableben, wenn in ihrer Nähe eine höhere Dosis EC eingebracht wird, macht mich das mißtrauisch...
Weißt du, ob diese Reste des freien Glutaraldehyd sich im AQ anreichern können, zB im Bodengrund?
Viele Grüße
Martin |
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Frank Mitglied

Anmeldungsdatum: 01.05.2007 Beiträge: 1495
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Verfasst am: 09.05.2009, 12:58 Titel: |
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Hallo Martin!
Ich bin auch kein Biochemiker, habe das aber genauso verstanden.
So weit ich weiß, wird das Glutaraldehyd relativ schnell im Wasser abgebaut, demnach sollte die vom Hersteller angegebene Dosierung ungefährlich sein. Ob sich Reste unabgebaut irgendwo anreichern können, weiß ich leider nicht.
Aber: ich habe das Zeugs mal in einem Aquarium 3-4 Monate lang getestet. Fische waren darin ca. 20 junge Apistogramma borellii. Diese wuchsen gut und haben auch keine "Spätfolgen".
Komischerweise haben sich die Blasenschnecken darin nicht vermehrt. Das Becken war damals ziemlich neu aufgesetzt, und es befanden sich darin 8 Blasenschnecken. Nach Ablauf der Testphase waren es immer noch 8
Ich habe zwar regelmäßig Schneckenlaich gesehen, aber es gab seltsamerweise keinen Nachwuchs.
Weitere Erfahrungen:
klick
klick (Beitrag 11 ist auch sehr interessant)
Mein Testbecken war ein relativ gut bepflanztes, welches zusätzlich zum EasyCarbo mit Bio-CO2 und Flüssigdünger versorgt wurde.
Die Pflanzen wuchsen darin gut, das tun sie aber in den anderen auch, die mit CO2 und Flüssigdünger, aber ohne EasyCarbo betrieben werden.
Meine Meinung: dünge regelmäßig, bastel dir ne Bio-CO2-Anlage, lass das Carbo-Zeugs weg und gut ist.
Zigtausende Menschen haben tolle Pflanzenbecken auch ohne dieses "Wundermittelchen"  _________________ Viele Grüße,
Frank |
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Äquator Mitglied

Anmeldungsdatum: 26.02.2009 Beiträge: 672 Wohnort: Düsseldorf
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Verfasst am: 09.05.2009, 23:57 Titel: |
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Hallo Frank,
Nach dem, was ich nun über EasyCarbo weiß, werde ich auf dieses "Wundermittelchen" verzichten und und auf die Sondermülldeponie kippen... und lieber noch ne Schippe Hefe in meinen Bioreaktor schmeißen...
Sind erstmal so 20mg/l CO2 im Wasser ausreichend? Was sind deine Erfahrungen?
Ach ja: gestern haben auf dem Sand an der Frontscheibe blau-grüne Algen angefangen zu wachsen... sieht nach Cyanos aus- allerdings nicht solo, sondern "eine gemischte Tüte": sieht so aus, als ob mit den Cyanos noch andere Algen dort beginnen zu wachsen (werde aber trotzdem auf EC verzichten!!).
Meine Pflanzen wachsen gut, also scheint auch die Düngerzugabe ok zu sein...vermute ich... leider zu wenige Erfahrungen damit. Hoffentlich erledigt sich das mit Cyano und Co bald von selbst.
Werde das Becken morgen nochmal fotografieren (auch die Cyanos).
Viele Grüße
Martin |
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Frank Mitglied

Anmeldungsdatum: 01.05.2007 Beiträge: 1495
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Verfasst am: 10.05.2009, 11:13 Titel: |
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Hallo Martin!
Nicht wegkippen, das kann man noch in der Pflanzentauschbörse eintauschen.
20 mg/l CO2 reichen auf jeden Fall. Wichtig ist dabei auch eine ausreichende Umströmung der Pflanzen, damit immer wieder "frische" Nährstoffe geliefert werden.
In einem meiner Becken habe ich Cryptocoryne spiralis, zwei
Bestände an zwei unterschiedlichen Stellen.
Dort, wo etwas Strömung oder besser gesagt etwas Wasserbewegung ist, wachsen die ca. 60 cm hoch. In der anderen Ecke, wo das Wasser quasi "steht", sind die ca. 20 cm niedriger trotz gleicher Lichtverhältnisse.
Wegen der Algen mach dir erstmal keinen Kopf, das Becken ist ja erst wieder ganz neu aufgesetzt, da ist das ganze kleine Ökosystem noch ziemlich wackelig. _________________ Viele Grüße,
Frank |
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