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Axel Jungfisch
Anmeldungsdatum: 11.11.2007 Beiträge: 16 Wohnort: Frankenthal
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Verfasst am: 15.11.2007, 13:44 Titel: JBL Teststreifen |
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Hallo
bin ein neuer Aquarianer und habe schon die erste Frage:
Bei meiner ersten Wasseranalyse habe ich einen easytest von JBL verwendet und war total geschockt von den Werten die mir auf Grund der Verfärbung der einzelnen Indikatoren angezeigt wurden.
z.B. für die Wasserhärte <21 dKH und einen pH Wert von <8.
Daraufhin habe ich einmal das Leitungswasser geprüft, was so ziemlich die gleichen Werte anzeigte. Laut Stadtwerke soll unser Wasser 13 dHG nicht überschreiten.
Wie lässt sich so ein Unterschied erklären  |
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Axel Jungfisch
Anmeldungsdatum: 11.11.2007 Beiträge: 16 Wohnort: Frankenthal
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Verfasst am: 15.11.2007, 14:04 Titel: |
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| mittlerweile habe ich die Antwort gelesen auf die gleiche Frage die ich schon einmal an andere Stelle gestellt habe. Muss noch ein bisschen mit dem Handling dieses Frorums üben. Zunächst einmal vielen Dank für den Tipp mit dem dest. Wasser. Aber die Streifen habe ich neu gekauft.Wie lange die im Laden standen weiß ich nicht. Wenn dem so wäre dass die ein gewisse Halbarkeit haben, dann müsste eigentlich ein Haltbarkeitsdatum auf der Schachtel stehen! |
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K. de Leuw Mitglied
Anmeldungsdatum: 20.01.2007 Beiträge: 556
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Verfasst am: 15.11.2007, 14:56 Titel: |
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HAllo Axel,
und was hat die Testmessung ergeben?
Bei Dennerle ist auf der Unterseite der Plastikdose ein Haltbarkeitsdatum, bei mir z. B. steht 2008/10 darunter. Bei Vitakraft ist es auf das Etikett aufgedruckt. Andere Dosen habe ich gerade nicht hier, gehe aber davon aus, dass seriöse Hersteller auch MHD aufdrucken.
Gruß, Klaus |
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Axel Jungfisch
Anmeldungsdatum: 11.11.2007 Beiträge: 16 Wohnort: Frankenthal
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Verfasst am: 17.11.2007, 17:50 Titel: |
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| mittlerweile war ich in einem Zoofachhandel und dort hatte ich mein AQ-Wasser einer sog. Profianalyse unterzogen. Über die Härtegrade bräucht ich mir keine Gedanken machen Exakt 10° dKH und 11° dGH. Das einzige wo ich mir Gedanken machen sollte waren die hohne Nitrit- und Nitratwerte. Anscheinend sind die bei einem neuen AQ immer zu hoch. Die Verkäuferin riet mir zu einer Impfung mit Filterbakterien. Jetzt jetzt warte ich einmal eine Woche und sollte noch einmal kommen um das Wasser zu testen nach dem ich einen erneuten WW durchgeführt habe. |
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K. de Leuw Mitglied
Anmeldungsdatum: 20.01.2007 Beiträge: 556
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Verfasst am: 17.11.2007, 20:55 Titel: |
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Hallo Axel,
über die Härte keine Gedanken machen ist gut: 10°dH ist für viele Fische richtig, für ander zu hoch, für wieder andere zu niedrig.
Profianalyse ist noch besser: Ich habe noch keinen Zoohandel erlebt, der nicht exakt dieselben Messreagenzien oder Teststäbchen verwendet hätte, die er auch den Aquarianern verkauft.
Nitrit ist ein Gift und sollte nicht nachweisbar sein, also deutlich unter 1 mg/l. Beim Nitrat kommt es auf die gewünschten Fischarten an. "Filterbakterien" wandeln Stoffwechselprodukte in Nitrit und dann in Nitrat um. Da sie sich angebotsabhängig entwickeln, resultiert daraus in einem Aquarium mit noch (nicht) vollständig ausgebildeter Bakterienflora (weil es neu und ungeimpft ist oder weil medikamentiert wurde oder weil der Filterinhalt durch fehlenden Durchfluss abstarb) eine erhöhte Nitritkonzentration.
Effektiver als die käuflichen Filterbakterien ist die Verwendung von Mulm, Wasser, Pflanzen und Filtermaterial aus einem oder mehreren viele Monate laufenden, gesunden Aquarien. Mit dieser Methode schaffe ich es, ein Aquarium morgens zu kaufen, mittags einzurichten und abends die Fische einzusetzen. So ein Aquarium ist sofort biologisch aktiv und ein Anstieg der Nitritkonzentration kommt nicht vor.
Nitrat wirst Du nur mitt einem Spezialfilter herausbekommen, oder eben mit regelmäßigen Wasserwechseln und gutem Pflanzenwuchs. Nitrat ist bereits im Trinkwasser (bis 50 mg/l sind erlaubt), meine gut mit schnellwachsenden Pflanzen bestückten Aquarien schaffen es, den Nitratgehalt deutlich unter den Wert zu drücken, den das Leitungswasser hat, dass ich zum Wasserwechsel verwende.
In einem Spezialfilter, der geeignet ist, die Nitratkonzentration zu senken, leben Bakterien, die unter Abwesenheit von Sauerstoff Nitrat in Stickstoff umwandeln, der dann als Gas das Waser verlässt. Solche Filter sind recht kompliziert und sieht meistens eine Fütterung der Bakterien vor, damit die auch Nitrat reduzieren.
Gruß, Klaus |
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Axel Jungfisch
Anmeldungsdatum: 11.11.2007 Beiträge: 16 Wohnort: Frankenthal
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Verfasst am: 18.11.2007, 17:17 Titel: |
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Hallo Klaus,
OK - Profianalyse mag vielleicht etwas übertrieben sein, aber auf jeden Fall hatte die Bestimmung aller Werte mind. 15 min. gedauert. Was mich erst einmal beeindruckt hatte. Mir erschien diese Methode mit Indikatorlösungen in diesem Momemt etwas exakter. Für mein Fischbesatz sollte man wissen, dass ich ein Kaltwasser-AQ habe mit 2 größere Shubunkin, 5 kleine Schleierschwänz und ein Roter Bruno. Die Idee das Wasser zu impfen aus einem anderen AQ mit aktiven Bakterienleben finde ich klasse, doch leider kenne ich niemand in meinem Bekanntenkreis, der ein AQ besitzt. Schade, den so ein Flächen mit 50 ml von diesen Bakterienzeugs kostet immerhin 7 .
Habe gerade wieder eine Messung mit einem Stäbchen gemacht. Die Werte sind besser geworden. Aber der Nitritwert zeigt mir immer noch 2 mg/l an.
Ich werde den Filterbakterien noch ein paar Tage geben und dann einen weiteren WW durchführen. So wie es aussieht scheinen meine Fische einiges gewohnt zu sein.
Jetzt würde mich nur noch eine Methode interessieren wie man es schafft bei einem WW nur die schädlichen Werte herauszubekommen, ohne die Bakterienflora zu schwächen? |
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K. de Leuw Mitglied
Anmeldungsdatum: 20.01.2007 Beiträge: 556
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Verfasst am: 18.11.2007, 18:09 Titel: |
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Hallo Axel,
sind Deine Fische den Sommer über in einem Gartenteich? Dann könnte ein bischen Mulm (nicht Schlamm) und einige feinfiedrige Pflanzen, sofern noch vorhanden von dort funktionieren.
Der größte Teil der Bakterienflora lebt substratgebunden, d.h., auf Filtermaterial, Bodengrund, Pflanzen usw, nicht freischwimmend. Wenn man also beim Teilwasserwechsel nicht den ganzen Mulm absaugt, passiert da nichts.
Bei 2 mg/l würde ich noch heute mindestens 50 % des Wassers wechseln!
Wie groß ist denn das Becken eigentlich bei so großen Fischen?
Die Tröpfchentests sind kaum genauer als die Stäbchen, denn die Größe eines Tropfens variiert, insbesondere wenn nicht exakt senkrecht gehalten wird, geschüttelt oder auf die Flasche gedrückt wird. Und über die Fehlerqote beim Vergleichen von der Farbe der Lösung mit de Farbtafel muss ich hier nicht referieren. Und wenn dann das Aquarienwasser noch getönt ist und keine mit demselben gefüllte Verglechsküvette benutzt wird...
Ein Profi würde die Meßreagenzien und die Waserprobe abwiegen oder mit einer genauen Pipette entnehmen und den Farbvergleich einem Messgerät überlassen. Das ist aber in der Hobbyaquaristik völlig überzogen und Tropftests oder Stäbchen sind genau genug. Mir sträuben sich nur immer die Nackenhaare, wenn einer meint, nurweil er kompliziert Wasser schöpft und Tropfen zählt anstatt einen Streifen einzutauchen würde er wer weiß wie genau messen.
Nach der alten Physikerweisheit "Wer misst, misst Mist." kann Dir so ein Fehlgriff wie mit Deinen Stäbchen auch mit Reagenzien passieren.
Gruß, Klaus |
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Axel Jungfisch
Anmeldungsdatum: 11.11.2007 Beiträge: 16 Wohnort: Frankenthal
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Verfasst am: 23.11.2007, 14:18 Titel: |
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Hallo Klaus,
um mit dem Thema Teststriefen zum Abschluss zu kommen: Also zu der Frage ob meine Fische im Sommer im Teich leben. - Ja. Ich habe sie nur desshalb in ein AQ verfrachtet weil ich eine provisorische Unterkunft suchte wegen Reperaturmaßnahmen des Teichbeckens. Mittlerweile habe ich aber Gefallen an meinem neuen AQ (165 l) gefunden, dass ich mir nach der Reperartur für meinen Teich neue Einwohner zulegen möchte.
Mein AQ ist nun auch besser eingefahren, so dass ich nicht mehr so um meine Wasserwerte bangen muss und die Fische leben auch noch.
Was ich jetzt zur Anwendung dieser Schnell-Teststreifen gelernt habe, ist das ,dass man diese Methode wirklich nur zu einer groben Bestimmenung der Wasserwerte benutzen kann. Allein die Tatsache dass man die Karbonhärte nur grob z.B. zwischen 14 und 21 im oberen Bereich bestimmen kann. Die restlichen Werte sind aber akzeptabel.
Na dann bis zum nächsten Thema und vielen Dank nochmal für deine Tipps!
Gruß Axel! |
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