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Klaus de Leuw Mitglied
Anmeldungsdatum: 31.10.2006 Beiträge: 96 Wohnort: Hilden, NRW
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Verfasst am: 01.11.2006, 20:17 Titel: Vorstellung meiner Aquarien |
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Hallo zusammen,
dann will ich mal meine Aquarien vorstellen: Ich habe zur Zeit 15 Aquarien von 10 bis 250 l brutto in Betrieb. Ich pflege darin 12 Arten Fische:
Lebendgebärende Zahnkarpfen:
Perugiakärpfling Limia perugiae
Zwergkärpfling Heterandia formosa
Teddykärpfling Neoheterandia elegans
Blaugelber Kärpfling Gambusia speciosa
Metallkärpfling "Gelbbauch" Girardinus metallicus
Endler-Kärpfling Poecilia spec.
Black Molly Poecilia sphenops
Schlangenkopffische:
Channa bankanensis
Channa gachua
Channa stewartii
außerdem den Kletterfisch Anabas testudineus
den Panzerwels Codydoras elegans
Ein paar Amanogarnelen, zwei nicht näher bestimmte Krabbenarten, ein paar Rennschnecken und diverse andere Schneckenarten sowie Schwimmwühlen leisten ihnen Gesellschaft.
Einige weitere Informationen findet ihr auf http://www.klausdeleuw.de
Gruß, Klaus |
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fischtante Mitglied

Anmeldungsdatum: 16.11.2006 Beiträge: 547
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Verfasst am: 16.11.2006, 22:57 Titel: |
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Hallo,
wow, so viele Aquarien.
Schlangenkopffische finde ich sehr interessant.
Kannst Du was über die Schwimmwühlen berichten? Ich habe mal gehört, dass es Amphibien sein sollen.
Gruß Petra _________________ Gruß Petra
"Mach das Beste aus Dir, etwas Besseres kannst Du nicht tun."
Ralph Waldo Emerson - 1803-82 -, amerik. Philosoph u. Dichter |
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Klaus de Leuw Mitglied
Anmeldungsdatum: 31.10.2006 Beiträge: 96 Wohnort: Hilden, NRW
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Verfasst am: 17.11.2006, 18:16 Titel: |
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Hallo Petra,
ja, es sind Amphibien, aber praktisch rein aquatisch lebende. Angebotene Inseln nahmen sie bisher nicht an (im Gegensatz zu manchen Schlangenkopffischen), allerdings verlassen sie gerne das Aquarium in Richtung Fußboden, was ihnen natürlich überhaupt nicht bekommt. Es sind faszinierende Tiere, deren Nachzucht mir leider noch nicht gelungen ist. Sie sind lebendgebärend. Im Handel laufen sie bisweilen unter "Schwarzer Aal", haben aber im Gegensatz zu Aalen keine Flossen und schwarz sind sie auch nicht, sonder dunkelgrau. Außerdem häuten sie sich regelmäßig, das war besonders auffällig, als ich noch Mosaikfadenfische mit ihnen vergesellschaftet hatte, denn diese schleppten die abgestreifte Haut ausdauernd mit sich herum und lutschten daran. Ihre Augen sind verkümmert und liegen unter einer transparenten Haut. Sie fressen alles, was Fische so fressen, solange es maulgerecht ist, auch meinen Finger hat eine schon probiert. In großen Becken (sie werden bis 40 cm lang) mit bis an die Wasseroberfläche reichenden Aufbauten (sie sind Luftatmer und ruhen gern mit dem Kopf in Oberflächennähe) kann man sie gut mit Fischen vergesellschaften. Zur Zeit teilen sie sich ihr Becken mit kleinen Lebendgebärenden, da dies den Nachwuchs, falls es mal welchen gibt, nicht fressen können. Grundsätzlich ist aber auch die Vergesellschaftung mit Buschfischen, Kletterfischen, Schlangenköpfen, Flösselhechten, Kampffischen usw. problemlos. Ah ja, sie sind robust, nur bei Temperaturen über 30 Grad werden sie empfindlich.
Schlangenkopffische sind Fische mit Persönlichkeit, wachen Augen und faszinierender Fortpflanzungsbiologie. Bei der Fütterung sind manche Arten entgegenkommend im warsten Sinne des Wortes, ich habe schon mal welche umgesetzt, indem ich ein großes Insekt über die Beckenkante gehalten habe. Den danach springenden Fisch musste ich dann nur noch mit einem nassen Kescher auffangen und so vor dem Sturz auf dem Fußboden davor bewahren.
Das neugierige Tierchen mit den spitzen weißen Zähnchen auf dem Bild ist mein bankanensis-Weibchen, das gerade seine erste Brut pflegt.
Gruß, Klaus |
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fischtante Mitglied

Anmeldungsdatum: 16.11.2006 Beiträge: 547
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Verfasst am: 17.11.2006, 22:56 Titel: |
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Hallo,
danke für die Infos.
Da hört man direkt heraus, dass Du von diesen Tieren fasziniert bist. _________________ Gruß Petra
"Mach das Beste aus Dir, etwas Besseres kannst Du nicht tun."
Ralph Waldo Emerson - 1803-82 -, amerik. Philosoph u. Dichter |
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Klaus de Leuw Mitglied
Anmeldungsdatum: 31.10.2006 Beiträge: 96 Wohnort: Hilden, NRW
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Verfasst am: 18.11.2006, 14:50 Titel: |
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| fischtante hat Folgendes geschrieben: |
Hallo,
danke für die Infos.
Da hört man direkt heraus, dass Du von diesen Tieren fasziniert bist. |
Hallo Petra,
diese Faszination hat aber den Nebeneffekt, dass ich ungehalten werde, wenn Leute Aquarien mit einem Sammelsurium von Fischen vollstopfen (z.B. Malawi- und Weichwasserfische) und das dann auch noch als Tipp für Anfänger veröffentlichen, oder wenn Leute nicht mal ein Minimum über die Fische wissen, die sie halten (z. B. die Vermehrung von Schertträgern).
Gruß, Klaus |
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Silbermolly Mitglied
Anmeldungsdatum: 10.01.2007 Beiträge: 146 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 13.01.2007, 11:08 Titel: |
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ohje
15 AQ's
TRaum von mir...
ich hab grad mal ein 56 l AQ _________________ Panzerwelse sind einfach die Besten.
Ich liebe meine corydoras schwartzii  |
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K. de Leuw Mitglied
Anmeldungsdatum: 20.01.2007 Beiträge: 556
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Verfasst am: 21.01.2007, 01:47 Titel: |
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| Silbermolly hat Folgendes geschrieben: |
ohje
15 AQ's
TRaum von mir...
ich hab grad mal ein 56 l AQ |
Hallo Silbermolly,
ich habe auch etwa 30 Jahre dafür gebraucht, wobei die Steigerung in den letzten 15 Jahren erfolgte. Mein erstes Becken hatte noch keine 30 l und es schwammen 5 einwöchige Black-Mollys drin (die sollten eigentlich einem kränkenlden Fisch meines Vaters Appetit machen, doch der schied dahin, ohne sie anzurühren. Wenige Monate später bekam ich dann stattdessen ein 112l-Becken, wobei es dann einige Jahre bleib, wenn man vom Wasserteil eines Paludariums absieht. 5 Jahre später hatte ich dazu noch ein 140-l-Becken. Als ich dann etwa 15 Jahre nach dem Beginn anfing, größere Fische zu züchten (es waren Maulbrütende Kampffische mit bis zu 14 cm Länge), kam ein weiteres 140-l-Becken dazu. Da dadurch meine Freude an Labyrinthfischen entflammt war, kreiste ständig mein Blick durch mein Arbeits-Wohn-Schlafzimmer, wo denn noch ein Aquarium hinpassen könnte. Einen Schub bekam die Zahl der Aquarien dann, als ich mir aufgrund abgeschlossener Ausbildung ein Zimmer nur zum Arbeiten und für die Aquarien (und 6 Terrarien) leisten konnte.
Aber zum Trost: Die Literzahl ist eher bescheiden, irgendwo zwischen 1000 und 1200 Liter, das heißt im Schnitt zwischen 70 und 80 l pro Becken.
Gruß, Klaus |
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Debbie Mitglied

Anmeldungsdatum: 19.08.2007 Beiträge: 55 Wohnort: In der Nähe des Bodensees
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Verfasst am: 01.09.2007, 15:33 Titel: |
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Hallo Klaus !
Du hast mir ja in der Sache mit meiner Goldsaugschmerle schon einige brilliante Tipps gegeben. Dass Du Dich supergut in Biologie/Chemie auskennst kriegt man ziemlich schnell mit. Da ich mit diesen Gebieten schon in der Schule (lang, lang ist's her) meine Probleme hatte, finde ich es große Klasse, wenn sich da jemand auskennt.
| Zitat: |
| aufgrund abgeschlossener Ausbildung |
Hat bestimmt auch etwas mit Biologie und/oder Chemie zu tun. Vielleicht kannst Du ja Näheres verraten. Hoffe, das ist jetzt nicht zu neugierig!
LG
Debbie |
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K. de Leuw Mitglied
Anmeldungsdatum: 20.01.2007 Beiträge: 556
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Verfasst am: 02.09.2007, 16:08 Titel: |
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Hallo,
| Klaus de Leuw hat Folgendes geschrieben: |
ja, es sind Amphibien, aber praktisch rein aquatisch lebende. Angebotene Inseln nahmen sie bisher nicht an (im Gegensatz zu manchen Schlangenkopffischen), allerdings verlassen sie gerne das Aquarium in Richtung Fußboden, was ihnen natürlich überhaupt nicht bekommt. Es sind faszinierende Tiere, deren Nachzucht mir leider noch nicht gelungen ist. Sie sind lebendgebärend. |
Ich muss mich korrigieren, sie habn sich vrmehrt.
Gruß, Klaus |
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Silbermolly Mitglied
Anmeldungsdatum: 10.01.2007 Beiträge: 146 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 04.09.2007, 14:42 Titel: |
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das ist genial...
...naja bei so einem tollen halter is das doch ein wudner wen fische sich nicht vermehren
 _________________ Panzerwelse sind einfach die Besten.
Ich liebe meine corydoras schwartzii  |
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