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Allgemeines zum Thema Fische für Anfänger

1. Welche Fische möchten Sie gerne ?
Am besten Sie lassen sich von Ihrem Fachhändler beraten welche Fische in welches Becken am besten passen, und welche sich untereinander vertragen. Bitte bestehen Sie darauf nur Arten zu erhalten die für Anfänger geeignet sind und auch leicht pflegbar sind damit Sie am Anfang nicht überfordert sind.

Allgemein ist zu sagen dass man für jeden Bereich des Beckens einen Besatz haben sollte den oberen Bereich sollten am besten Lebengebärende Zahnkarpfen, Fadenfische oder Salmler belegen, diese Fische sind sehr anfängerfreundlich und sehr pflegeleicht. Dies heißt aber nicht dass diese Fische nicht schön anzuschauen sind ganz im Gegenteil die Fadenfische und die lebendgebärenden Zahnkärpflinge insbesondere der Guppy gelten zu den schönsten Zierfischen.

Die oben genannten Fische können meist auch miteinander vergesellschaftet werden, das heißt sie können auch miteinander in einem Becken gehalten werden. Zu beachten ist das kein Fisch gerne ohne Artgenosse sein will, die Zahnkärpflinge sollten in Gruppen ab 5 Tieren gehalten werden die meisten Salmler ab 10 Tieren. Weitere und genauere Auskünfte finden Sie in unserer Fischdatenbank, oder auch bei Ihrem Fachhändler.

Wichtig ist auch das nicht zu viele Fische in einem Becken sein sollten. Generell kann man sagen, dass ein Fisch pro 1cm Länge 1 Liter Wasser für sich beansprucht, je nach Verhalten und Größe des Fisches. Auch sollte man sich im Klaren sein dass die meisten Fische in den Zooläden Jungtiere sind, und die meisten der schönen kleinen Fische, in einem Jahr groß und kaum noch in das Becken passen.

Man sollte am besten mit einem sehr kleinen Besatz anfangen und dann die Wasserwerte regelmäßig kontrollieren. Lassen es die Wasserwerte über eine längere Zeitspanne (ca. 2-3 Wochen) zu ( niedriger Nitratgehalt ) kann man noch weitere Fische dazusetzen. Nitrit entsteht durch die Ausscheidungen der Fische, Nitrat ist nicht giftig blockiert aber das Wachstum und die Farbintensität der Fische, vor allem verursacht Nitrat einen sehr starken Algenwuchs.

2. Fische in das Becken einsetzen
Ist der Zeitpunkt gekommen das das Becken eingelaufen ist (ca. 2 Wochen nach Wassereinlassen) kommen die Fische in das Becken. Die Fische sollte nach dem Kauf möglichst schnell in ihr neues Heim kommen, vermeiden Sie größere Umwege und versuchen sie den Transportbeutel vor Erschütterungen zu schützen. Sollte der Transportbeutel vom Händler nicht dunkel Verpackt worden sein, so wickeln Sie den Transportbeutel in Zeitungspapier ein, so ist's im Beutel dunkel und die Fische werden nicht unnötigem Stress ausgesetzt, auch isoliert das Papier gegen den Wärmeverlust.

Meist befindet sich auf den Transportbeuteln eine Anleitung wie man die Fische am besten in das Wasser einsetzt, eine kleiner Überblick zum Ablauf:
  • Die Beleuchtung des Aquariums ausschalten
  • Den Beutel 10-15 min in das Aquarium hängen - noch nicht öffnen! Das Wasser in dem Beutel sollte die gleiche Temperatur annehmen wie das Wasser im Aquarium.
  • Hat das Wasser im Beutel die richtige Temperatur, dann gießen die etwas von dem Aquarienwasser in den Beutel, diesen Vorgang wiederholen Sie dann 3-4 Mal in 5 Minuten Abständen bis der Beutel fast voll ist, dies ist notwendig dass sich die Fische langsam an das neue Wasser gewöhnen.
  • Dann leeren Sie den Beutel in einen Eimer mit einem Fangnetz darüber somit haben Sie die Fische im Fangnetz und können sie ins Aquarium geben.
  • Die Beleuchtung können Sie nach ca. 2 Stunden wieder einschalten wenn sich die Fische wieder beruhigt haben.
  • Gefüttert wird dann erst am nächsten Tag
Wichtig:
Geben Sie die Fische niemals mit dem Wasser aus dem Transportbeutel in das Becken. Das hat mehrere Gründe zum einen kann man sich mit den "fremden" Wasser Krankheiten einhandeln, oder auch Algensporen, usw usw. deshalb ist es zu empfehlen niemals "fremdes" Wasser ins eigene Becken zu geben.