Kieselsäure im Aquarium

Die Kieselsäure hat auf mehrere Pflanzenarten eine sehr positive Auswirkung, da sie den Pflanzen als Gerüsttsubstanz dient, also ihnen eine hohe Festigkeit gibt. Aber auch die eher ungeliebte Kieselalge profitiert von der Kieselsäure.

Die Kieselalgen treten meist nach großen Teilwasserwechseln und nach der Neueinrichtung eines Aquariums auf, und verschwinden meist nach einigen Wochen wieder ganz von selbst.

Die Kieselsäure ist im Leitungswasser vorhanden und wird im Aquarium wieder langsam abgebaut. Die Kieselsäure wird am häufigsten von den Kieselalgen abgebaut, der andere Teil wird an den Filterschlamm ausgeschieden.

Bei erhöhten Kieselsäuregehalt ist eine erhöhte Filterschlammbildung zu sehen.

Pflanzen bestehen aus ca. 1% ihres Trockengewichts aus Kieselsäure.

Ein erhöhter Kieselssäuregehalt im Aquariumwasser ist nicht weiter schlimm, es bilden sich vermehrt Algen (Kieselalgen, Braunalgen) jedoch wird der Kieselsäuregehalt sehr schnell abgebaut, entweder durch die Algen oder durch den Filter.

Eine Zugabe von Kieselsäure oder kompensierung von Kieselsäure im Aquariumwasser ist also nicht notwendig.