Bakterielle Flossenfäule

Ursachen für die bakterielle Flossenfäule:

Verursacht wird die bakterielle Flossenfäule durch die Bakterien der Gattungen Aeromonas, Pseudomonas und Myxo- bzw. Flexibakterien. Die Flossenfäule tritt bei Fischen auf deren Gesamtzustand generell schlecht ist, also das Immunsystem geschwächt ist. Die Ursachen dafür sind meist eine Überbesetzung des Aquariums, schlechte Wasserqualität, oder auch schlechte und einseitige Ernährung. Die Flossenfäule tritt auch häufig mit anderen Krankheiten auf wie z.B. der Pünktchenkrankheit.

Symptome der bakteriellen Flossenfäule:

Die Krankheit macht sich durch zerfranste Flossen bemerkbar, oft sind diese auch zusammengeklappt, entzunden oder haben auch einen weißlichen Rand.
Die Fische schwimmen nur noch sehr schlecht und taumeln mehr oder weniger im Wasser.

Behandung der Flossenfäule:

Im frühen Stadium der Krankheit lässt sie sich durch die allgemeine Verbesserung der Haltung heilen. Dazu gehört: Bessere Ernähung, Überbesatz vermeiden -> größeres Aquarium. Bei lebendgebärenden Zahnkärpflingen kann auch eine Salzzugabe in das Wasser eine Besserungen bewirken.

Eine Behandlung durch Temperaturerhöhung ist nur bei Kaltwasserfischen sinnvoll, da durch die Erhöhung der Stoffwechsel angeregt wird.

In extremen Fällen muss man dann zu antibakteriellen Heilmitteln aus dem Handel greifen.

Behandlung mit antibakteriellen Medikamenten:
Die Behandlung mit Medikamenten ist im allgemeinen sehr fischfreundlich und bringt auch gute Erfolge. Wichtig ist die richtige Dosierung, bei zu geringer Dosierung können die Bakterien resistent gegen den Wirkstoff Nifurpirinol werden, dann ist eine Nachbehandlung meist sinnlos.

Halten Sie sich also genau an die Beschreibung des Produktes, dann  kann nichts schief gehen.

Auch wenn die Fische schon in einem sehr aussichtslosen Zustand sind kann eine Heilung noch gut funktionieren, die vollkommene Ausheilung kann bis zu 1 Monat dauern.