Samtkrankheit, Oodinium pillularis

Die Samtkrankheit ist eine sehr gefährliche Krankheit die man erst in einem sehr späten Stadium der Krankheit richtig diagnostizieren kann.

Ursachen für die Samtkrankheit:

Die Samtkrankheit ist eine reine Stresserkrankung die meist bei Überbesatz oder nach Transporten auftritt.

Symptome:

Die Fische scheuern sich im Anfangsstadium an den Pflanzen, ihnen juckt also die Haut und wollen sich kratzen. Erst in einem sehr späten Stadium der Krankheit wird diese optisch sichtbar. Bemerkbar macht sich die Krankheit durch kleine weiße bis gelbliche Pünktchen die ausgehend von den Flossenspitzen sich auf den ganzen Fisch verbreitet. Die Pünktchen sind wesentlich kleiner als bei Ichthyo und kann deshalb gut unterschieden werden. Die Pünktchen werden max. 0,3 mm groß.

Behandlung:

Die Behandlung mit Medikamenten ist sehr erfolgsverprechend, zu beachten ist das die Medikamente meist Kupfer enthalten, deshalb ist die richtige Dosierung sehr wichtig, da Kupfer giftig für die Fische ist. Das Wasser sollte regelmäßig auf den Kupfergehalt geprüft werden, die Konzentration des Kupfers im Wasser sollte nicht mehr als 0,3 mg/l betragen.

Die Behandlung dauert zwischen 3-5 Tage.

Unbedingt genaue Beschreibung des Medikaments beachten.